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Ein Sender schreibt Geschichte Die Anfänge des RIAS 1946 Von Hans Heinz Stuckenschmidt RIAS Berlin 1971 Stimme der Kritik: Maueröffnung und Nachkriegstheater Von Friedrich Luft RIAS Berlin 1989 Stimme der Kritik: Lobrede auf Elisabeth Bergner Von Friedrich Luft RIAS Berlin 1986 Vorgestellt von Michael Groth

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Wort zum Tage

Pfarrer Thomas Frings, Köln Katholische Kirche

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Live mit Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

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Lesart

Das politische Buch Moderation: Florian Felix Weyh Buchkritik: "Erzberger - der gehasste Versöhner" von Benjamin Dürr Vorgestellt von Nana Brink "Ich bin kein Prophet" von Oswald Spengler Gespräch mit dem Herausgeber Fabian Mauch Buchkritik: "Unverkürzte Demokratie" von Cristina Lafont Rezensiert von Michael Schornstheimer "Lob der Jugend" von Alexander Garcia Düttmann Gespräch mit dem Autor

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Studio 9 kompakt

Themen des Tages

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Tacheles

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Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Steh auf, es ist Krieg Vom Überfall auf die Sowjetunion Von Paul Kohl Regie: Wolfgang Bauernfeind Mit: Burghart Klaußner, Christine Davis, Gudrun Genest, Walter Renneisen und Erwin Schastok Ton: Alfons Steffen Produktion: SFB / DLF / NDR / RB / SWF 1986 Länge: 54'03 1941 sollte die Sowjetunion in einem Blitzkrieg vernichtet werden. Ausmaß der Brutalität und Zahl der Toten übersteigen jede Vorstellungskraft. Paul Kohl brachte 1986 ins Bewusstsein, was viele bis heute verdrängen. 22. Juni 1941: Der Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion erfolgt unter dem Codewort "Fall Barbarossa". Drei Viertel der gesamten militärischen Streitkräfte hatte Hitler zusammengezogen, um die Sowjetunion in einem Blitzkrieg zu vernichten. Über fünf Monate dauerte der Vormarsch. Teile der Wehrmacht standen Anfang Dezember 1941 kurz vor Moskau. Dann wurden sie von der Roten Armee zurückgetrieben, drei Jahre lang. Beim Rückzug befahl Hitler die Strategie der "Verbrannten Erde": Jedes Haus, jeder Brunnen musste zerstört werden. Allein in Belarus wurden während der drei Jahre der deutschen Besetzung 190 Konzentrationslager und sechzig Ghettos von der Wehrmacht und der SS errichtet, wurden 209 Städte und 9.100 Dörfer zerstört. Die Bewohner von 628 Dörfern wurden lebendig verbrannt. Insgesamt verloren 20 Millionen Russen ihr Leben. Der Autor Paul Kohl reist im Jahr 1985 diesem Krieg nach, auf der Spur der Heeresgruppe Mitte: Brest, Minsk, Smolensk, Moskau. Er besucht die wieder aufgebauten Städte und Dörfer. Er lässt die Opfer dieses Überfalls erzählen, wie das damals war, als die Deutschen kamen. Die Überlebenden von Massenerschießungen, aus den Ghettos, den Konzentrationslagern, aus den verbrannten Dörfern. Und er stellt ihnen die Aussagen und Erinnerungen ehemaliger deutscher Soldaten der Heeresgruppe Mitte gegenüber. Es entsteht das Panorama eines Albtraums. Und damit die Frage: Wie war das möglich? Paul Kohl, geboren 1937 in Köln, Schriftsteller und Autor von Hörspielen und Radio-Features. Sein besonderes Interesse gilt der Zeit des Zweiten Weltkriegs und den Kriegsverbrechen der Schutzstaffel und der Wehrmacht in der Sowjetunion. Zu diesem Thema schrieb er auch das Drehbuch für eine sechsteilige Fernsehserie im Jahr 1991. Für seine zahlreichen Features erhielt er 2014 den Axel-Eggebrecht-Preis für sein Lebenswerk. Jens Jarisch sagte in der Laudatio: "Paul Kohl übermittelt uns nicht die Nachricht, sondern das, was sie auslässt. Seine Geschichten handeln nur beiläufig davon, was genau geschehen sein mag. Vordringlich handeln sie davon, wie dieses Geschehnis im Hier und Heute wirkt. Bekanntes bekommt neue Brisanz und Geschichte wird lebendig. Weil es sich in Wirklichkeit gar nicht um Geschichte handelt, sondern um eine Form, die Gegenwart zu betrachten." Zu seinen Radioarbeiten gehören u.a. "Also am liebsten hätte ich mich auf die Straße gesetzt und angefangen zu heulen" (Originalton-Hörspiel, HR 1983), "Das Fett meines Vaters" (Hörspiel, Funkhaus Berlin/RB 1991), "Der Ofenbauer für die Endlösung - Die Firma Topf & Söhne, Erfurt" (Deutschlandfunk/MDR 2001). Steh auf, es ist Krieg

19.00 Uhr
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Die besondere Aufnahme

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

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Kulturpresseschau

Wochenrückblick

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Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin Lesung und Gespräch: Lothar Müller, Jochen Schmidt, Jürgen Ritte Moderation: Katharina Teutsch Produktion: Deutschlandfunk 2021 Am 10. Juli wäre Marcel Proust 150 Jahre alt geworden. Für das "Studio LCB" eine Gelegenheit, dem berühmten Autor eine abendfüllende Recherche zu widmen. Erst vor zwei Jahren hatte es in Frankreich einen Proust-Coup gegeben. Im Nachlass waren neun bislang unveröffentlichte Kurztexte aufgetaucht, in denen der in der "Recherche" später entfaltete Kosmos bereits angelegt ist. "Der geheimnisvolle Briefeschreiber - Frühe Erzählungen" erscheint in diesem Sommer nun auch auf Deutsch. Des Weiteren ein Buch, das Prousts Welt mit kulturwissenschaftlichem Interesse begegnet. Im LCB wird Autor Lothar Müller zu Gast sein. Der langjährige Literaturredakteur der Süddeutschen Zeitung erforscht in "Adrien Proust und sein Sohn Marcel. Beobachter der erkrankten Welt" eine wechselvolle Vater-Sohn-Beziehung und den Einfluss der modernen Seuchenmedizin auf die literarischen Motive der Belle Époque. Denn Adrien Proust war einer der Pioniere der Epidemiologie. Ähnlich wie in Thomas Manns "Zauberberg" wimmelt es auch in Prousts "Recherche" von Ärzten, Kranken und ihnen zugeteilten Heilstätten. Außerdem werden wir im LCB Jürgen Ritte zu Gast haben. Er ist Herausgeber und Übersetzer von Prousts Briefen. Gerade hat er eine frühe Rezension aus der Feder des Schriftstellers Jean Giraudoux unter dem Titel "In Marcel Prousts Welt" ins Deutsche gebracht. Sie rekonstruiert Prousts späten Aufstieg zum literarischen Star. Der Romancier Jochen Schmidt wird mit "Schmidt liest Proust. Quadratur der Krise" aus dem Jahr 2009 den Proust-Abend vervollständigen. Die eingehende Beschäftigung mit der "Recherche", die der Autor monatelang à 20 Seiten pro Tag bewältigt und mit dem Rhythmus des eigenen Alltagserlebens verschmelzen lässt, wird im Proust-Jahr neu aufgelegt.

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Tonart

Chansons und Balladen Moderation: Jürgen Liebing

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Tonart

Clublounge Moderation: Christoph Reimann