Radioprogramm

Bayern 2

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Concerto bavarese

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

05.57 Uhr
Gedanken zum Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Die Wampe Kleine Biographie der männlichen Körpermitte Von Thomas Kernert Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Kurfürst Max Emanuel hatte eine, König Max I. Joseph hatte eine und Franz Josef Strauß hatte auch eine. Sie gehörte zu ihnen wie ihr Durchsetzungsvermögen, ihre Vitalität und ihre Popularität. Eben deshalb kam auch niemand auf die absurde Idee, an ihr Anstoß zu nehmen. Die Rede ist von der Wampe, der üppigen Körpermitte, dem Zentralgestirn des sog. "gestandenen Mannes". Mit Wampe war man wer, mit Wampe ließen sich Standpunkte und Überzeugungen ganz anders besetzen und verteidigen als mit atrophischem Hohlbauch. Die sorgfältig ausgerundete Wampe signalisierte Lebensfreude, Bodenständigkeit und eine voll entwickelte innere Persönlichkeit. Mit einer Wampe konnte man sich identifizieren. Kein Wunder, dass sie in Bayern viel Anerkennung und Respekt erntete. Leider jedoch wandelten sich die kulturell codierten Vorstellungen des Körperlichen in den letzten Jahrzehnten dramatisch. Ein ästhetischer und funktionaler Minimalismus hat allem Opulenten, allem Strotzenden und Fruchtbaren den Kampf angesagt und dadurch die Wampe zu einem verpönten Fremdkörper, einem Kainsmal der alkoholischen Disziplinlosigkeit - Stichwort "Bierbauch" - werden lassen. Der ehemals "offene" Körper" wurde in ein enges Korsett diätischer Vorschriften gezwängt. Statt "Bauch raus!" heißt es nun "Bauch rein!" Statt mit Persönlichkeit wuchert der postmoderne Mann jetzt mit seinem Sixpack. Kein Wunder, so Thomas Kernert, dass er nicht mehr der Nabel der Welt ist. Aus dem Bauch heraus kommt bei den ihrer natürlichen Mitte beraubten Waschbrettbauchträgern nichts mehr ... BR 2010

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

"Schottenbad und Taubenschwänzchen" Ein Landschaftsporträt der Günz - Bayerns längstes Bachsystem Von Andrea Zinnecker Die Spessart-Eiche ein Symbol am Scheideweg!? Von Klaus Rüfer Wiederholung um 21.05 Uhr "Schottenbad und Taubenschwänzchen" Ein Landschaftsporträt der Günz - Bayerns längstes Bachsystem Von Andrea Zinnecker Die Günz gilt mit 55 km Länge als Bayerns längstes Bachsystem. Östliche und Westliche Günz fließen im Unterallgäu zusammen und bei Günzburg in die Donau. Vor allem die Östliche Günz zwischen der Quelle bei Günzach und Markt Rettenbach ist reich an Biotopen und Geotopen. Da gibt es zum Beispiel die eiszeitliche und sagenreiche Teufelsküche bei Ronsberg, die speziellen Günzhangwälder, die wieder sich selber überlassen werden und zu den wertvollsten Naturschätzen in Schwaben zählen. In der vielfältigen Wiesenlandschaft flattern rund 330 Schmetterlingsarten, an der idyllisch mäandernden Günz fühlt sich der Biber wieder wohl. Aber auch historische Kleinode wie das barocke Schloss Günzach oder die restaurierte denkmalgeschützte Schlossmühle Liebenthann prägen das Bild der Landschaft, die sich auf Rad- und Wanderwegen wie dem Günztal-Radweg entdecken lässt. Dabei lohnt - sozusagen als Kontrast - auch ein Abstecher ins Heimatmuseum Obergünzburg mit der Südsee-Sammlung des Obergünzburger Kapitäns Karl Nauer, der am Steuer des Passagierdampfers Sumatra Anfang des 20. Jahrhunderts die melanesische Inselwelt befuhr. Nicht zu vergessen das "Schottenbad" bei Albrechts und die historischen Mühlen im Tal der Oberen Günz. Die Spessart-Eiche ein Symbol am Scheideweg!? Von Klaus Rüfer Seit vielen Jahrhunderten genießt sie einen außergewöhnlichen Ruf - die Spessart-Eiche. Obwohl der Spessart vom Grunde her eigentlich ein von Buchen dominierter Mischwald ist, spielt die Eiche seit jeher eine besondere, große Rolle in dieser hessisch-bayerischen Region, die bis zum heutigen Tag eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland und Europa ist. Spätestens seit den Zeiten der Fürstbischöfe wurden Eichen systematisch in den weitläufigen Wäldern des Spessart gehegt und gepflegt. Ihr Holz war begehrt, sowohl für den regionalen Gebrauch, als auch international. Hochwertige Möbel, geradezu legendäre Weinfässer und sogar Hochseeschiffe wurden aus Eichenholz aus dem Spessart gebaut. Zwar haben sich Nachfrage und Verwendung im Lauf der Generationen verändert. Doch bis zum heutigen Tag gelten Eichenbestände in Spessartwäldern als Schätze für die Forstwirtschaft. Ein einziger Eichenstamm kann tausende Euro einbringen. Einige Bestände gelten sogar als die wertvollsten Eichen der Welt. So ist die Eiche im Spessart über die Jahrhunderte auch zum Symbol geworden, das im regionalen Bewusstsein tief verankert ist. Ein Symbol, dessen Zukunft allerdings gefährdet ist. Der Klimawandel bestimmt schon längst die Planungen der heutigen Forstwirtschaft. Auch der Spessart-Wald muss an die sich veränderten Bedingungen angepasst werden. Altes wird weichen, Neues muss kommen. Wo findet da künftig die Spessart-Eiche ihren Platz? Das ist die Frage, die Klaus Rüfer zu beantworten versucht, mit dem Blick auf Historie, Gegenwart und Zukunft dieser Baumart in der Region. Wird sie künftig noch wichtiger für den Waldbau? Oder steht die Spessart-Eiche am Anfang vom Ende ihrer Ära?

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
das ARD radiofeature

Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr

14.30 Uhr
Nahaufnahme

Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Kindheit Von Nathalie Sarraute Aus dem Französischen von Elmar Tophoven Mit Eleonore Zetzsche, Sabine Wegner, Liselotte Rau, Branko Samarovski, Jennifer Minetti und Brigitte Röttgers Komposition: Klaus Buhlert Bearbeitung: Jörg Jannings, Simone Benmussa Regie: Jörg Jannings BR/RIAS/DRS 1987 Nathalie Sarraute, die große französische Autorin, erinnert sich an ihre Kindheit. Sie tut es mit großer Vorsicht und Behutsamkeit, zieht winzige Szenen, feingezeichnete Einzelbilder aus der "Watte der Erinnerung". Die Stationen Geburt und allererste Kindheit in Russland, die Trennung ihrer Eltern, als sie zwei Jahre alt war, Reisen von Russland in die Schweiz und nach Frankreich, das endgültige Leben in Paris, beim Vater, der das zaristische Russland aus politischen Gründen hatte verlassen müssen. Und gleichlaufend mit diesen äußeren Ereignissen die Erinnerungen an Rohheiten und Unbarmherzigkeiten, an die Schmerzen der Einsamkeit, an die Trauer, als die zweite Frau des Vaters eine Stiefschwester zur Welt bringt. Nathalie Sarraute, geb. 1900 als Natascha Cerniak in Iwanowo/Russland, gest. 1999 in Paris, französische Schriftstellerin und Theoretikerin des "Nouveau roman". Werke u.a. Bildnis eines Unbekannten (Roman 1948). Hörspiel-Adaptionen u.a. Sie ist da (WDR 1978), Ouvrez/Aufmachen (SWR 2000). Auszeichnungen u.a. Prix international de littérature (1964), Grand prix national des lettres (1982).

16.44 Uhr
Bayern 2-Playlist

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Jazz & Politik

17.55 Uhr
Zum Sonntag

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Weltempfänger

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Ohrenspitzer: AT Von und mit Elisabeth Hirsch und Inga Nobel

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Billy - weltbester Biber Forellen Von Heinz-Josef Braun und Stefan Murr Erzählt in oberbayerischer Mundart von Jürgen Tonkel Billy - weltbester Biber: Forellen Warum kommt Billy der Biber, der wahrscheinlich beste Baumeister aller Zeiten, nicht dazu, gemütlich Marmelade einzukochen? Und wer schwimmt eigentlich schneller, eine Forelle oder ein Biber? Und was hat eine fliegende Salatgurke und ein hungriger Bär damit zu tun? Erzählt in oberbayericher Mundart von Jürgen Tonkel

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioSpitzen

Kabarett und Comedy Zugespitzt - Der satirische Monatsrückblick Von Mathias Tretter "Hader on ice" - Nach 17 Jahren endlich ein neues Kabarett-Solo von Joseph Hader! "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr "Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!", meint Mathias Tretter. Der gebürtige Würzburger war immer schon ganz nah dran am Puls der Zeit. In seinen Kabarett-Programmen geht es um die demokratisierende Kraft des Internets, den Zwang zur Selbstoptimierung, um virtuelle Freunde und twitternde Präsidenten, um asoziale Netzwerke, populäre Populisten und bizarre Trends. Tretters neues, mittlerweile achtes Solo "Sittenstrolch" dreht sich um die wachsende Zahl ehrenamtlicher Bedenkenträger, Sittenpolizisten und Moralapostel. Und wieder einmal gelingt es ihm, ein ernstes Thema mit erstaunlicher Pointendichte zu durchdringen. Klug, gespickt mit anarchischem Witz und einer wohltuenden Portion Selbstironie stochert er, um mit Dieter Hildebrandt zu sprechen, im Wesentlichen herum.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Zeit für Bayern

"Schottenbad und Taubenschwänzchen" Ein Landschaftsporträt der Günz - Bayerns längstes Bachsystem Von Andrea Zinnecker Die Spessart-Eiche - ein Symbol am Scheideweg!? Von Klaus Rüfer Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 "Schottenbad und Taubenschwänzchen" Ein Landschaftsporträt der Günz - Bayerns längstes Bachsystem Von Andrea Zinnecker Die Günz gilt mit 55 km Länge als Bayerns längstes Bachsystem. Östliche und Westliche Günz fließen im Unterallgäu zusammen und bei Günzburg in die Donau. Vor allem die Östliche Günz zwischen der Quelle bei Günzach und Markt Rettenbach ist reich an Biotopen und Geotopen: Da gibt es zum Beispiel die eiszeitliche und sagenreiche Teufelsküche bei Ronsberg, die speziellen Günzhangwälder, die wieder sich selber überlassen werden und zu den wertvollsten Naturschätzen in Schwaben zählen. In der vielfältigen Wiesenlandschaft flattern rund 330 Schmetterlingsarten, an der idyllisch mäandernden Günz fühlt sich der Biber wieder wohl. Aber auch historische Kleinode wie das barocke Schloss Günzach oder die restaurierte denkmalgeschützte Schlossmühle Liebenthann prägen das Bild der Landschaft, die sich auf Rad- und Wanderwegen wie dem Günztal-Radweg entdecken lässt. Dabei lohnt - sozusagen als Kontrast - auch ein Abstecher ins Heimatmuseum Obergünzburg mit der Südsee-Sammlung des Obergünzburger Kapitäns Karl Nauer, der am Steuer des Passagierdampfers Sumatra Anfang des 20. Jahrhunderts die melanesische Inselwelt befuhr. Nicht zu vergessen das "Schottenbad" bei Albrechts und die historischen Mühlen im Tal der Oberen Günz. Die Spessart-Eiche - ein Symbol am Scheideweg!? Von Klaus Rüfer Seit vielen Jahrhunderten genießt sie einen außergewöhnlichen Ruf - die Spessart-Eiche. Obwohl der Spessart vom Grunde her eigentlich ein von Buchen dominierter Mischwald ist, spielt die Eiche seit jeher eine besondere, große Rolle in dieser hessisch-bayerischen Region, die bis zum heutigen Tag eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland und Europa ist. Spätestens seit den Zeiten der Fürstbischöfe wurden Eichen systematisch in den weitläufigen Wäldern des Spessart gehegt und gepflegt. Ihr Holz war begehrt, sowohl für den regionalen Gebrauch, als auch international. Hochwertige Möbel, geradezu legendäre Weinfässer und sogar Hochseeschiffe wurden aus Eichenholz aus dem Spessart gebaut. Zwar haben sich Nachfrage und Verwendung im Lauf der Generationen verändert. Doch bis zum heutigen Tag gelten Eichenbestände in Spessartwäldern als Schätze für die Forstwirtschaft. Ein einziger Eichenstamm kann tausende Euro einbringen. Einige Bestände gelten sogar als die wertvollsten Eichen der Welt. So ist die Eiche im Spessart über die Jahrhunderte auch zum Symbol geworden, das im regionalen Bewusstsein tief verankert ist. Ein Symbol, dessen Zukunft allerdings gefährdet ist. Der Klimawandel bestimmt schon längst die Planungen der heutigen Forstwirtschaft. Auch der Spessart-Wald muss an die sich veränderten Bedingungen angepasst werden. Altes wird weichen, neues muss kommen. Wo findet da künftig die Spessart-Eiche ihren Platz? Das ist die Frage, die Klaus Rüfer zu beantworten versucht, mit dem Blick auf Historie, Gegenwart und Zukunft dieser Baumart in der Region. Wird sie künftig noch wichtiger für den Waldbau? Oder steht die Spessart-Eiche am Anfang vom Ende ihrer Ära?

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Kerstin Grundmann im Gespräch mit Anastasia Biefang, Vorständin von Queer BW Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Anastasia Biefang ist Oberstleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr. 2017 wurde sie die erste offen transgeschlechtliche Bataillonskommandeurin. Sie sagt: "Die Vorstellung vom Fliegen fand ich immer befreiend".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
radioJazznacht

"I remember Clifford ... and Richie" Zum 65. Todestag von Clifford Brown und Richie Powell Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle 26. Juni 1956: Ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn von Philadelphia nach Chicago. Die Opfer sind junge Menschen auf dem Weg von einem Konzert zum nächsten. Unter ihnen ist Clifford Brown. Der Tod des großen Trompeters war der größte Schock, den die Jazzgemeinde seit dem Tod Charlie "Bird" Parkers ein Jahr zuvor zu verkraften hatte. Fast übersehen wurde da, dass mit ihm Richie Powell, der Bruder des genialen Bud Powell, ein vielversprechender Pianist jener Tage starb, der obendrein ein begabter Komponist und Arrangeur war. Manuskript und Auswahl: Marcus A. Woelfle

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Carl Maria von Weber: Symphonie Nr. 1 C-Dur (Wiener Concert-Verein: Claus Peter Flor); Peter Tschaikowsky: Streichquartett D-Dur, op. 11 (Szymanowski Quartet); Antonín Dvorák: Zehn Legenden, op. 59 (Tschechisches Philharmonisches Orchester: Charles Mackerras); Antonio Rosetti: Flötenkonzert Es-Dur (Bruno Meier, Flöte; Prager Kammerorchester: Antonín Hradil)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Strauss: "Aus Italien", In Roms Ruinen (Staatskapelle Dresden: Fabio Luisi); Frank Martin: Messe (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Anatolij Ljadow: Acht russische Volkslieder, op. 58 (Bergen Philharmonic Orchestra: Dmitrij Kitajenko)

04.58 Uhr
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